Interview im FITBOOK - Macht Milch wirklich krank?

Milchlüge, Milchlobby, Igf-1, Krebs Ernährung
Interview mit Helena Ahonen im FITBOOK

Ich bin für das FITBOOK Magazin interviewt worden, es geht um das Thema Milch. 

Vor etwa 15 Jahren bin ich auf Milch aufmerksam geworden. Eine Freundin von mir ist damals an Brustkrebs erkrankt. Ihre Onkologin hat ihr dazu geraten, keine Milchprodukte zu sich zu nehmen. Diese Aussage hat mich so interessiert, dass ich mehr wissen wollte. Der Rat der Ärztin hat dem widersprochen, was uns immer erzählt wird: "Milch ist gesund, Milch macht's".

Ja, Milch macht es, in der Tat. Aber nicht das, was die Werbung und die Industriefinanzierten Studien behaupten. Sondern Milch macht krank. 


Es wird im Interview ziemlich amüsant, wenn Prof. Nicolai Worm, Diplom-Ernährungswissenschaftler aus München, meine Ansichten nicht teilt. Er bestätigt zwar das unter Umständen ungesunde Wirken von IGF-1, „Milch enthält aber zudem hunderte anderer Nährstoffe, die ebenfalls biochemische und physiologische Effekte auslösen können (spekuliert er?). Es ist denkbar, dass einige davon die negativen von IGF-1 kompensieren.“ meint er weiter. Man kann sich alles ausdenken.

 

Den Ergebnisse aus meiner Quelle, der China Study, hält Worm Langzeitbeobachtungsstudien entgegen (die er leider nicht nennt), bei denen Menschen mit einem jeweils hohen beziehungsweise geringen Milchkonsum miteinander verglichen wurden. Er meint, dass in einigen der Metaanalysen tatsächlich eine Korrelation zwischen Milchkonsum und Prostatahyperplasie abzulesen gewesen sei – in anderen aber wiederum nicht. Somit sei das potentielle Risiko aus wissenschaftlicher Sicht nicht bestätigt. Denkt er. Schade dass er keine Studie nennt, wo Milchkonsum und überhaupt kein Milchkonsum verglichen wird. Weil erst dann wird es intressant.

 

Was Prof. Worm verpasst hat, ist die überhaupt umfassendste Ernährungsstudie aller Zeiten, nämlich *tada* der China Study. Die Studie ist von einem renommierten Ernährungswissenschaftler gemacht und zeigt sehr eindeutig, dass Milch krank macht. Die Studie bezieht sich auf 20 Jahre Forschung mit über 8.000 statistisch relevante Daten zusammengefasst. Nicht mit Mäuse oder Ratten gemacht, sondern mit 6.500 Menschen. Wenn das keine Langzeitsbeobachtungsstudie ist, Herr Professor..?! Nennen Sie mir Ihre Studien, und ich schaue mir genau an, wer diese Studien mitfinanziert hat. 

Ich kann euch das Buch "the China Study" von  T. Colin Campbell, Professor für Biochemie an der Cornell University, und seinem Sohn Thomas M. Campbell wärmstens empfehlen (auf Deutsch). The China Study ist die umfassendste Studie über Ernährung, Lebensweise und Krankheit in der Geschichte der biomedizinischen Forschung. 

 

Maria Rollingers Buch "Milch besser nicht" war für mich damals ein Augenöffner. Während ihrer Recherche hat sie festgestellt, dass die allgemeine Meinung über und die Propaganda für Milch als gesundes Nahrungsmittel in erheblichem Widerspruch sowohl zu historischen, als auch neuzeitlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen steht. Maria Rollinger ist Juristin und hat sich beruflich mit Milch befasst.

 

Hier geht es zum Interview in das FITBOOK Magazin (bitte Link anklicken).